Der in der lutherischen Kirche in Taschkent untergebrachte Raum dient als Labor für zeitgenössische visuelle Kultur, in dem der sakrale Ort mit moderner Kunst koexistiert.
Dies ist kein gewöhnlicher Ausstellungsraum, sondern eine lebendige Bühne, auf der Künstler die Grenzen zwischen Realität und ihrer Darstellung erforschen. Das Programm bewegt sich zwischen Medienkunst, Post-Dokumentarismus, Konzeptkunst und Landschaftsinstallationen und schafft Situationen, in denen der Betrachter nicht nur beobachtet, sondern anwesend ist.
Verwendete Medien:
- Installationen aus industriellen Materialien (Metall, Beton, Baukunststoff, Sperrholz)
- Klang als räumliche Skulptur (tiefe Brummtöne, Reverb)
- Lichtarbeiten in Wechselwirkung mit der Architektur
- Video- und Performanceelemente (statisches Dasein, Wiederholung, Stille)
Zentrale Thesen:
Wir stellen keine Objekte aus. Wir stellen die Spannung zwischen Objekten aus.
Meta – „Kreis“. Post – aufgeschobene Bedeutung.
Wir bieten keine Illusion der Antwort, sondern die Konzentration auf das Spannungsverhältnis.
Begrenzung als Bedingung des Sehens: Wir können den Horizont nicht überspringen, aber wir können lernen, Begrenzung als Sehbedingung zu betrachten.
